Naturschutz kontra Klimaschutz

Wenn Naturschutz und Klimaschutz dasselbe wären, dann bräuchte man keine unterschiedlichen Worte. Es gibt aber Bereiche, da sind diese Schutzziele sehr nah beieinander. So kann ein wirkungsvoller Klimaschutz nur funktionieren wenn man eine leistungsfähige Natur hat. Es gibt aber auch Bereiche, in denen sich diese Schutzziele gegenüber stehen:
Bei Flächenstilllegungen (z.B. Nationalparks) wird die Natur vollkommen sich selbst überlassen. Dort werden landwirtschaftliche Aktivitäten ausgeschlossen. Dies hat eine reichere Tier- und Pflanzenwelt zur Folge. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass durch das Absterben der Pflanzen das vorher reduzierte CO2 wieder in die Atmosphäre gelangt. Somit kann auch der Wald zu einem CO2-Emittenten werden.

Um Klimaschutzziele in Bezug auf CO2-Reduzierung zu erreichen, ist eine wirtschaftliche Nutzung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, wie z.B. Bäume nötig.

Fazit:
Der Naturschutz ist im Wesentlichen darauf ausgerichtet, möglichst vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu bieten. Der Klimaschutz zielt darauf ab, dem Klimawandel entgegenzuwirken und dem Menschen seine Existenzgrundlage zu sichern.

Ein Kompromiss wäre eine naturnahe Waldwirtschaft, bei der sowohl auf die Belange des Naturschutzes, als auch auf die Belange des Klimaschutzes eingegangen wird.